Visual Studio Done Right – The Powertools

Ich bin im Zuge von relativ vielen Experimenten mit Silverlight und XAML schon früh auf den Visual Studio 2010 Zug aufgesprungen und war damit im Allgemeinen wesentlich zufriedener als die Meisten: Keine Abstürze, keine extremen Geschwindigkeitseinbrüche, keine Probleme mit der Migration von C++ Projekten. Alles in allem also durchaus erfreulich.

Aber sehr überrascht war ich dann davon, dass zwei der größten Mankos der älteren Visual Studio Versionen immernoch vorhanden waren:

  • Der “Add Assembly Reference” Dialog (für.Net Projekte) ist immernoch unglaublich langsam, nicht durchsuchbar und dadurch vollkommen unübersichtlich.
  • Document Tabs lassen es stark an Anpassungsmöglichkeiten vermissen. Gerade wenn man Dateien mit identischen Namen in verschiedenen Projekten hat, ist das Chaos vorprogrammiert.

Beide Probleme bekommt man wunderbar mit den Visual Studio 2010 Pro Power Tools in den Griff. Übrigens nicht mit den “Visual Studio 2010 – Power Tools” zu verwechseln, das sind Kommandozeilentools … Wer sich auch immer bei Microsoft um die Namensgebung kümmert macht schon länger keinen guten Job! Die Umbenennung der Visual Studio Versionen hat mich eigentlich schon genug Nerven gekostet!

Aber back to Topic: Der neue Add Assembly Reference Dialog ist großartig!

Endlich durchsuchbar, Aufteilung in Core Assemblies und Extensions! Mehr wollte ich ja garnicht.

Und die Document Tabs sind nun wirklich unglaublich flexibel. Für eine komplette Übersicht verweise ich mal auf das Visual Studio Blog, mir persönlich reichen aber schon die folgenden Möglichkeiten:

  • “Pinnbare” Tabs. Wer regelmäßig zwischen > 15 Dokumenten springt wird es schätzen, die wenigen wirklich wichtigen seperat auszeichnen zu können.
  • Projektabhängige Tabfarben. Endlich keine unendliche Verwirrung mehr bei gleichen Dateinamen.

So schaut das ganze dann bei mir aus:

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