Studieren an der FH Wedel
Ich habe mich richtig entschieden! Es kommt nicht oft vor, dass ich so etwas behaupte ohne die Alternativen gründlich geprüft zu haben, aber in diesem Fall lehne ich mich mal so weit aus dem Fenster. Studieren an der FH Wedel macht mir richtig Spaß!
Das fängt natürlich mit der Tatsache an, dass auch die etwas “trockeneren” Themen (Mathe *hust*) sehr praxisbezogen und spannend aufbereitet werden. Bisher haben die Dozenten tatsächlich nicht immer nur davon geredet, sondern die Bezüge wirklich auch mal dargestellt. Da habe ich ja auch schon Anderes erleben dürfen …
Desweiteren hatte ich bisher nicht einen Dozenten, der mir irgendwie unmotiviert vorkam. Jeder Dozent sprang vorne enthusiastisch herum, hatte eine teilweise tagaktuelle Präsentation dabei (“Ich bin da gerade noch auf diesen tollen Link gestoßen, dass sollten sie sich mal ansehen!”) und wissen wirklich wovon sie reden (oder vermitteln zumindestens den Eindruck sehr gut).
Aber: Das Tempo ist hoch! Das ist natürlich nicht nur in Wedel so, sondern eher eine allgemeine “Nebenwirkung” eines Studiums, aber man merkt schon sehr deutlich, dass einigen Leuten informatische Grundlagen fehlen. Wer sich in eine Vorlesung “Unix & Internet” setzt und bisher nie eine Konsole gesehen hat, wird sich zumindestens sputen müssen
Und wer noch nie eine Zeile Code geschrieben (oder zumindestens gesehen hat), muss dann halt damit leben, dass in einigen Fächern nebenbei ein “bisschen” programmiert wird. Die Programmierung beschränkt sich natürlich nicht nur auf die Vorlesung “Programmiersprachen 1″!
Für mich naheliegenderweise kein Problem. Mein persönliches Waterloo würde ich eher in der Vorlesung “Analysis 1″ vermuten. Die Durchfallquote liegt da angeblich irgendwo zwischen 50 und 70 % …











Glückspilz!
:/
Bei Mathematik muss man einfach schauen, dass man dran bleibt und sofort (!!!) nacharbeitet, bis man alles verstanden hat. Oft ist es ja so, dass alles sofort glasklar ist, sobald man es mal geschnallt hat.
Dann noch darüber klar werden, was der Satz bedeutet, was er für Konsequenzen hat, welche Art Probleme man damit bearbeiten kann.
Wenn man das hin bekommt, dann ist die Sache eigentlich geritzt.
In Sachen Programmierung wird für dich dann wahrscheinlich eher das Ziel sein, *gute* Programme zu schrieben.
Ansonsten hier noch eine Vorlesung aus Australien: http://www.youtube.com/watch?v=hE7l6Adoiiw von einem wahnsinnig guten Dozenten. Da habe ich auch noch einges dazugelernt.
Viel Erfolg!
Hehe.. Rat mal, wie viel Mathe wir haben. :p
http://www.inf.ethz.ch/education/bachelor/index_DE
Konkret heisst das 3/4 Mathe, 1/4 Einführung in die Programmierung.
Hart, interessant, aber ich bin irgendwie froh, dass es mit der Zeit immer weniger wird.
So ein scheiß labert warscheinlich nur jemand der gerade angefangen hat und noch in seiner Traumwelt lebt
Schade, dass du das so siehst.
Ich für meinen Teil bin mir sicher, eher nur “Blut geleckt” zu haben. Das was für mich auf dem Lehrplan so richtig spannend aussieht kommt erst noch.