Laptop und Sicherheit II

Mai 27th, 2008 | Kategorien: Microsoft | Tags: ,

Wer Daniel ist und warum er für diese Einträge der Anstoß war.

Schutz auch bei Zugriff auf die Hardware!

Es geht bei dem Verlust eines Laptops folglich darum, einen ausreichenden Schutz vor Eindringlingen zu gewährleisten, obwohl diese vollen Zugriff auf die Hardware haben. Es geht dabei nicht nur um den Schutz der eigenen Passwörter etc, sondern auch um den Schutz der eigenen Daten.

Auf meinem Rechner finden sich auch Chatlogs, Programmcode, Hausaufgaben, persönliche Emails etc, die ich nicht in den Händen von fremden sehen möchte! Die einzige Lösung für dieses Problem, stellt die Verschlüsselung der gesamten Festplatte dar. Nur so ist gewährleistet, dass die Daten, auch wenn sie komplett eingelesen werden können, ihren Inhalt nicht preisgeben.

Windows Vista: Verschlüsselung mit Bordmitteln

Um wieder auf Daniel zu kommen: Er hat mit seinem Laptop Glück! Was einige als großes Manko betrachten, ist für ihn eine gute Möglichkeit sich ohne viel Aufwand gegen einen zweiten GAU dieser Art zu schützen: sein Laptop läuft mit Windows Vista. Und Vista kommt mit dem BitLocker, welches es auch Laien ohne Probleme ermöglicht, ihre Daten zu verschlüsseln. Damit ist zwar immer noch kein 100%iger Schutz gewährleistet, aber ich traue mir nicht zu, ein solches System zu knacken.

Und ohne Vista?

Wer entweder wirklich auf Nummer sicher gehen möchte oder, wie ich, noch primär unter Windows XP arbeitet, muss sich folglich selber eine Lösung zusammenbauen. Für mich persönlich war es lachhaft einfach, mein System zu verschlüsseln, aber ich würde mich auch nicht als Maßstab bezeichnen.

Die Lösung nennt sich TrueCrypt, ist OpenSource und sehr gut auf den Einsatz in Zusammenarbeit mit Windows zugeschnitten. Ich hätte um ein Haar angefangen genaustens zu erklären, wie man TrueCrypt einrichtet, bis ich gemerkt habe, dass die Jungs von Heise das schon erledigt haben. Wunderbar, spart mir einiges an Arbeit!

Und die Kosten?

Festplattenverschlüsselung geht natürlich zu Lasten der Geschwindigkeit. Immerhin ist durch die Kodierung sowohl beim Lesen, als auch beim Schreiben, immer noch ein zusätzlicher Schritt notwendig. Im normalen Gebrauch merke ich von der Verschlüsselung zwar nix, wenn ich dann aber anfange doch so einige verrücktere Sachen zu machen, welche zu umfangreichen Lese- und Schreibaktivitäten auf der Platte führen (15 Mb C++ Quellcode kompilieren *sigh*), dann …

Ja DANN merke ich leider doch etwas. Ich hätte mich gerne noch etwas mehr mit der Auswirkung von Verschlüsselung auf Spiele beschäftigt, aber dazu spiele ich schlichtweg zu wenig. Warcraft III, Civilization IV, Freedom Force II und Evil Genius laufen zumindestens aber perfekt. Und mehr will ich doch garnicht =)

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