iPhone macht einen auf Microsoft …

Dezember 8th, 2007 | Kategorien: Apple, Linux, Microsoft | Tags: ,

… und reicht “nicht ganz so wichtige Funktionen” nach, allerdings nicht offiziell. Vielmehr müssen sich freie Entwickler an die Arbeit machen und so unwichtige Sachen wie MMS Funktionalität nachrüsten. Besonders prekär: Apples “Null Toleranz” Politik gegenüber Moddern. Von Haus aus erlaubt es das iPhone ja nichtmal externe Programme zu benutzen …

Während es bei Linux also gewolltes und akzeptiertes Teil des Systems ist und man bei Microsoft zwar immer ein wenig Grummeln im Magen hat, aber sich an Drittanbieter gewöhnen musste, scheint man bei Apple der Meinung zu sein externe Entwickler wären die Wurzel allen Übels.

Dabei hat sogar Microsoft schon vor einigen Jahren festgestellt, dass der Erfolg von Hardware (Xbox) oder Software (Windows) nur sekundär von den Spezifikationen derselben abhängt. Den Unterschied machen die Programme, welche darauf laufen und aller Regel nach von Außen kommen. Nicht umsonst ermutigt man Spieleentwickler via XNA für die Xbox zu programmieren. Und stellt das geniale Visual Studio in den abgespeckten Express Editionen für lau zur Verfügung.

Hauptsache, es findet sich immer mehr Software für die eigenen Systeme. Das bei Linux (fast) alles für lau ist, sollte ja sowieso klar sein. Nur Apple tümpelt in seiner eigenen Welt umher. Nichtmal JAVA fähig ist das iPhone …

“Java’s not worth building in. Nobody uses Java anymore. It’s this big heavyweight ball and chain.” (Steve Jobs)

Na dann sind wir mal gespannt, wann dieser Hype aufhört. Rund um den iPod hat man sich ja mittlerweile zumindest einigermaßen beruhigt. Aber ich vermute fast, dass der “coole Style” des iPhone nicht ewig über die Unzulänglichkeiten hinwegtäuscht …

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