Der IG-Nobelpreis

November 6th, 2007 | Kategorien: Internet, Lustiges | Tags:

Mist, ich hab vergessen zeitnah darüber zu bloggen. Ich mache es mir hier einmal leicht, und zitiere die Wikipedia:

Der Ig-Nobelpreis (von engl.: ignoble: unwürdig, schmachvoll, schändlich), gelegentlich als „Anti-Nobelpreis“ bezeichnet, ist eine satirische Auszeichnung, die von der Harvard-Universität in Cambridge (USA) für unnütze, unwichtige oder skurrile wissenschaftliche Arbeiten verliehen wird. Die Verleihung fand erstmals 1991 statt.

Bedingung für eine Nominierung ist, dass die Errungenschaft „nicht wiederholt werden kann oder wiederholt werden sollte“. Weiterhin muss das Forschungsthema neuartig sein – niemand darf vorher eine ähnliche wissenschaftliche Arbeit abgeliefert haben. Nach der Wissenschaftszeitschrift Nature werden die Preise für Arbeiten verliehen, die einen „zuerst zum Lachen, dann zum Nachdenken bringen“.

Und in diesem Jahr lauten die Gewinner …

  • Medizin: Brain Witcombe der Cloucestershire Royal NHS Foundation Trust und Dan Meyer für deren sondierende Arbeit über die gesundheitlichen Folgen des Säbelschluckens.
  • Physik: Ein US-chilenisches Team, welches das Problem ausbügelte, wie Laken zerknittert werden.
  • Biologie: Dr. Johanna van Bronswijk aus den Niederlanden für die Ausführung einer kriechend-kribbelnden Volkszählung aller Milben, Insekten, Spinnen, Farne und Pilze, die unsere Betten bewohnen.
  • Chemie: Mayu Yamamoto, aus Japan, für das Entwickeln einer Methode zur Vanilleduft-Extraktion aus Kuhdung.
  • Linguistik: Der Preis ging an ein Team der Universität von Barcelona dafür, dass sie zeigten, dass Ratten unfähig sind, eine Person, die japanisch rückwärts spricht von einer Person zu unterscheiden, welche niederländisch rückwärts spricht.
  • Literatur: Glenda Browne von Blue Mountains, Australien, für ihre Untersuchung des Wortes “the” und wie es die Leute dabei verwirrt, Dinge in eine alphabetische Reihenfolge zu bringen.
  • Frieden: Dem Wright Laboratorium der U.S. Air Force, weil sie Forschungsarbeiten über chemische Waffen, welche gegnerische Truppen schwul machen sollten, angeregt hatte.
  • Ernährung: Brian Wansink der Cornell-Universität für die Erforschung der Grenzen des menschlichen Appetites durch das Füttern von Freiwilligen mithilfe einer sich selbst nachfüllenden, bodenlosen Suppenschüssel.
  • Wirtschaft: Kuo Cheng Hsieh (Taiwan) für die Entwicklung einer Apparatur, welche Bankräuber fängt, indem ein Netz über diesen abgeworfen wird.
  • Luftfahrt: Einem Team der Universität von Quilmes, Argentinien, für die Entdeckung, dass Potenzmittel Hamstern helfen, sich von einem Jetlag zu erholen.

[Quelle - Liste der Träger des Ig-Nobelpreises]

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