Software I Use (9) – PNGGauntlet
Die meisten Programme die PNGs speichern, tun dies verdammt ineffizient. Sie wollen mit diesem relativ aufwändigen Vorgang möglichst schnell fertig werden, um den Benutzer nicht zu stören. Ein wenig Zeit vorrausgesetzt, kann man aus dem PNG Format allerdings noch eine Menge rausholen …
Hier setzt das Programm pngout an. Es reduziert die Größe von PNG Dateien, allerdings mit nicht unerheblichem Zeitaufwand, nochmals um meist irgendwas um die 10 – 20 %. Primär spannend, wenn man seine Bilder im weltweiten Netz veröffentlichen möchte. Und der eigentliche Clou: Diese Neu”kompression” ist 100% verlustfrei!
Nun ist das “normale” pngout allerdings ein Kommandozeilentool. Spricht pauschal nix dagegen, aber ich doofer Windowser hab nunmal gerne meine grafische Benutzeroberfläche. Und genau hier setzt PNGGauntlet an. Spaßeshalber hab ich für den Screenshot mal die letzten beiden PNG Bilder in diesem Blog neu encodiert (die lagen noch aufm Desktop rum
). Das Ergebnis kann sich sehen lassen!
Die Kompression war in diesen Fällen äusserst ergiebig, ich vermute allerdings, dass das mit den relativ großen, grauen Flächen auf den Bildern zusammenhängt.













pngout ist auch als Plugin für Irfanview verfügbar sowie standardmäßig in Gimp.net integriert
Große, einfarbige Flächen sind dabei jedoch nicht alleine entscheidend, die png-Kompression basiert darauf einen Pixel durch die Differenz zum linken, oberen oder links-oberen Nachbarn darzustellen. Somit schlucken exakt vertikale oder horizontale Farbverläufe kaum mehr als ein Ausschnitt davon
Es geht ja darum, dass ich eine recht große Anzahl von Bildern nacheinander abarbeiten möchte. Ich hab Irfanview samt Plugin ja selber, aber kein Bock die Bilder immer einzeln durchzuwandern.
Glatt vergessen damals hier reinzuschreiben: Irfanview hat eine Funktin namens Batchkonvertierung die sich vermutlich selbst erklärt