
Auch auf die Gefahr hin, dass dieser Text jetzt (teilweise) sehr generisch nach “du musst mehr lernen!!” klingt muss ich mir das einmal runterschreiben. Und da ich auch noch so einige Leute kenne die in den nächsten Monaten / Jahren vorhaben an die FH zu wechseln, bringt der Eintrag diesen Menschen ja vielleicht sogar was.
- Den Stundenplan müsst ihr euch nicht während des Mathe Vorkurses im Foyer abschreiben, den gibt es online: www.fh-wedel.de/~splan
- Auch wenn ihr schon programmiert habt: Nehmt die Vorlesung Programmiersprachen 1 ernst! Insbesonders die ersten Vorlesungen beinhalten einiges an theoretischen Grundlagen, die man sich als Autodidakt aller Regel nach nicht angeeignet hat.
- Besucht alle Vorlesungen! Auch wenn man das Gefühl hat, dass der Dozent eh nur seine Folien abliest. Oder besonders da! Das Argument “ich arbeite das dann halt zuhause nach” hat sich dieses Semester oft als Falle entpuppt
- Übungen sind so eine Sache in Wedel … Das Wort klingt erstmal ganz freundlich, jeder muss schließlich üben. Teilweise verbirgt sich dahinter aber eher ein “Wochenaufgabe mit Abnahme durch Prüfer”, was schon weniger nett klingt. Also entsprechend ernstnehmen und auf keinen Fall lange aufschieben! Aller Regel nach sind die begleitenden Übungen der Vorlesung Vorbedingung für die Klausur. Wer also die Übung “Programmiersprachen 1″ nicht besteht, darf auch die Klausur “Programmiersprachen 1″ nicht schreiben.
- Insbesonders in mathematischen Fächern werden Übungsaufgaben (in diesen Fällen dann wirklich freiwillig) angeboten, die bis zur nächsten Woche gerechnet werden können. Tut das! Und gebt sie, sofern dafür eine Möglichkeit besteht, bei euren Tutoren zur Kontrolle ab. Ihr erspart euch
- Eine Menge Vorbereitung in der Vorklausurphase
- Böse Überraschungen in Folgevorlesungen
Es ist Regel und nicht Ausnahme, dass Leute welche die Zettel nicht bearbeiten in der Klausur durchfallen / mit 4.0 bestehen. Was davon schlimmer ist kann jeder für sich selber entscheiden.
- Besucht den Mathe Vorkurs! Ihr werdet dazu eine Einladung direkt nach eurer Aufnahmebestätigung bekommen und egal wie sehr ihr glaubt alles noch / schon zu können, die 50 € in den Vorkurs zu investieren lohnt. Alleine schon, weil man dann einige der Komilitonen und auch die FH schonmal kennenlernt.
- Solltet ihr das Glück haben im Stundenplan einen vorlesungsfreien Tag zu erwischen: Geht an diesen Tagen trotzdem in die FH und trefft euch dort mit Komlitionen zum Aufgaben bearbeiten und lernen. Das ist aller Regel nach wesentlich effektiver, als daheim vor sich hin zu werkeln.
Vielleicht sollte ich doch mal wieder ein kleines Statusupdate von mir geben … Ich studiere immernoch (was einige Leute anscheinend überrascht) und habe auch immer noch wirklich viel Spaß daran (was einige Leute anscheinend ärgert). Daran hat auch die jetzt zu 5 /8 abgeschlossene Klausurphase nichts geändert.
Der “Klopper” in Form von Analysis 1 liegt zwar noch vor mir, aber dank einiger mehr oder weniger enthusiastisch eingeschobener Nachhilfesessions hat sich die Situation jetzt auch hier entspannt. Wenns beim Ersten Mal nicht klappen sollte, dann spätestens beim nächsten Versuch. Das Niveau ist, wie man mir erklärt hat, zwar “tiefer” als im Mathe LK, dafür aber auch weniger “breit”. Rotationskörper z.B. werden zumindestens in Analysis 1 nicht behandelt.
Die Sache mit der Freizeit ist dann aber irgendwo doch ein wenig unentspannt … Laut Stundenplan hätte ich theoretisch jeden Freitag frei (bzw. keine Vorlesung), in der Realität fand man mich jeden Freitag in der FH, mal nach- und mal vorarbeitend. Trotzdem hat die Zeit nicht 100% gereicht, die Allgemeine BWL ist mir irgendwie durchgerutscht … Ich schieb das auch ein wenig auf die erstmal etwas ungewohnte Studiensituation, hilft nur leider nicht
Meine Lieblingsfächer (natürlich nur im ersten Semester) hab ich auch schon ausgemacht:
- Die Diskrete Mathematik, hat mich gedanklich irgendwie wieder in die Grundschule zurückversetzt als Mathe noch neu und aufregend war. Die Klausur hab ich zwar (vermutlich, endgültige Ergebnisse liegen noch nicht vor) unter meinen Möglichkeiten geschrieben aber naja … Wenn nicht alles total be***issen gelaufen ist bin ich nächstes Semester sogar Tutor für Diskrete Mathematik.
- Die Vorlesung Digitaltechnik 1 hat mich endlich mal an Grundlagen von Hardware rangeführt. Das dürfen alle technischen Informatiker jetzt mit einem “bääh, oberflächlichste Grundlagen” abtun, aber es hat schon seinen Grund warum ich mich *nicht* für die technische Informatik entschieden habe.
In beiden Fällen rührt meine Begeisterung auch sicherlich in nicht unerheblichem Maße von den hervorragenden Dozenten her.
Und jetzt gehts für mich erstmal ins Bett, ich werd den nächsten Eintrag sicherlich etwas zeitnaher verfassen!
In Ermangelung von Zeit für sinnvolle Einträge (siehe auch: Freizeit ?!? …..Was ist das??? Ich studiere in Wedel…..) ein kurzer Rundumschlag an Sachen die mir in den letzten Tagen so über den Weg gelaufen sind:
- Iren verarschen Sarkozy bei Bitte um VIP Box (zugegebenermaßen zwar ein Hoax, aber genial)
- Spanische Klempnervereinigung kürt Mario zum Ehrenmitglied
Hurra, ich habe mal wieder einen “Krankheitsfall” zu vermelden. Zum Glück habe ich mittlerweile Zugriff auf wesentlich mehr als einen Rechenknecht, mein “Jüngster” zeigt nämlich ernsthafte Anzeichen von Orientierungslosigkeit … Einen etwas “windschiefen” Bildschirm mögen ja einige Leute vielleicht begrüßen, ich nicht!
Mittlerweile ist die obere linke Ecke schon fast einen halben Zentimeter höher gerutscht als die obere rechte Ecke … Das gibts sich zwar wieder wenn ich das Gerät erstmal ein wenig schüttel, aber ein erstrebenswerter Dauerzustand ist das nicht unbedingt …
Einige habe ich selber gehört, einige wurden mir zugetragen. Für authentizität übernehme ich keine Verantwortung, gut finde ich sie aber alle
Und nochmal als Vorwarnung: Gegenseitiges Necken zwischen den “echten” Informatikern (reine Informatik / technische Informatik) den MädchenMedien Informatikern und den Wirtschaftswissenschaftlern gehört nicht direkt zum guten Ton, kommt aber eigentlich immer so an wie es gemeint ist: Spaßeshalber.
- “So Männer, denkt dran: Wir sind unter uns und nehmen immer Rücksicht auf das schwächste Glied!” (Tutor im Analysis Tutorium)
- “Hey cool, eine ganze Vorlesung mit 4 Stunden Übung zu Photoshop. Aber leider nur Version eins …” (MInf, beim Anblick der Vorlesung PS1 (Programmiersprachen) auf dem Stundenplan)
- Im Hörsaal fällt eine Glasflache um. Dozent: “Hey, da ist gerade eine Flasche … *Denkpause* … Wer von ihnen ist da gerade umgefallen?”
- “Universelle Betriebssysteme müssen heutzutage alles können. Mit Microsoft Windows werden Flugzeuge geflogen. Fürchterliche Sachen passieren da.”
- “So und hier haben wir ein etwas dünneres Buch. Da müssen Sie dann nicht so viel lesen. Also auch was für die Medieninformatiker!” (Nachdem der Dozent einige wirklich dicke Bücher vorgestellt hat)
Was mich daran allerdings ein wenig beunruhigt, sind die zu erwartenden Hardware Anforderungen. Mein Rechner wird zum Release 2010 knapp vier Jahre auf dem Buckel haben und ich sehe so Recht noch keinen absehbaren Zeitpunkt für Ersatz.
Und dann hörte ich von Torchlight. Ein Projekt, das von Diablo Veteranen nach dem “Flagship Studios” Desaster aus der Taufe gehoben wurde. Ich habe mich damit bisher nur am Rande beschäftigt, weil es mit meiner favorisierten 3D Engine erstellt wurde. Und bisher auch noch nicht die Zeit gehabt mir das Ganze wirklich genauer angeschaut. Aber einige Features klingen extrem spannend:
- Jeder Charakter hat ein Pet, welches sich anscheinend auch ausstatten und leveln lässt. Dieses Pet fungiert unter anderem auch als Packesel und kann Sachen verkaufen.
- Es gibt einen “Netbookmode”, der die Grafikanforderungen ziemlich weit nach unten schraubt. Yeah, Grafik ist halt doch < Gameplay.
- Levels werden zufallsgeneriert
- Kein Feature, aber spannend: Es kostet 19$!
Was mich dann allerdings wieder sehr abschreckt, ist der fehlende Multiplayer (speziell Coop) Modus. Aber da soll wohl irgendwann nochmal was nachgereicht werden. Wenn es den Modus mal gibt, dann wirds für mich ein Pflichtkauf.Ich meine, hey, da ist was vom “Ex Diablo / Ex Hellgate London Team” für 19$!
Ein Videoreview stell ich euch dann auch nochmal mit rein:
Markenbewusstsein ist bei vielen Informatikern wesentlich ausgeprägter als es für Außenstehende offensichtlich wäre. Klar geht es bei “uns” weniger um weltbewegende Fragen wie Adidas oder Nike, Lacoste oder Ralph Lauren oder … Aber wenn es um wirklich fundamentale Fragen wie Linux oder Windows, AMD oder Intel und meinetwegen auch C gegen (Free)Pascal geht fliegen die Fetzen. Nicht umsonst gibt es in der Newsgroup der FH Wedel eine Gruppe “Fight”, die in etwa mit “nichts für Weicheier” am OE Tag vorgestellt wurde.
Aber gut, kommen wir zum Kern: Ich habe “konvertiert”. In der Schule haben mir meine Texas Instruments Taschenrechner über die Jahre hinweg immer gute Dienste geleistet und ich hatte eigentlich auch nicht vor zu wechseln. Immerhin hatte ich mich in die diversen Funktionen (yay, Statistikmodus ist toll!) schon mehr als einmal eingearbeitet und wollte diesen “Vorsprung” eigentlich nicht durch ein Markenwechsel verlieren. Es ist zwar nicht so, dass jeder TI Rechner gleich zu bedienen wäre, aber was ich so an anderen Rechnern gesehen habe war dann doch schon relativ “ungewohnt”.
Und nun? Nun begleitet mich schon seit einiger Zeit dieses Gerät:
Das Ding ist so bekannt, dass es sogar einen eigenen Wikipedia Artikel dazu gibt merke ich gerade. Aber was kann es denn nun, was so spannend ist?
Fangen wir mal mit dem Display an: Was da so als “Natural Textbook Display” beworben wird, kann das tatsächlich auch ziemlich gut halten! Die Anzeige orientiert sich sehr gelungen an der “normalen” Notation, wie man sie auch handschriftlich aufschreiben würde.
Dann kann das Ding lineare Gleichungssysteme mit maximal 3 Gleichungen und 3 Unbekannten lösen. Und schwierigere Gleichungen kann das Teil durch Approximation nach X auflösen. Und Wertetabellen für Funktionen aufstellen. Und mit komplexen Zahlen rechnen. Und … Mehr hab ich bisher noch nicht benutzt.
Wobei … Hier kommt dann wieder der “whaa, andere Marke” Effekt zum Tragen: Ich hab noch nicht raus wie ich Variablen selber belege … Bei meinen TI Geräten ging das über eine relativ eingängige “Store” Taste. Und Handbuch ist doch eh was für Weicheier
Mal schauen wann ich schlauer bin *g*
Strike! Ich hab es geschafft mich von der Programmiersprachen 1 Übung befreien zu lassen.
Jeder der sich für fit genug hielt, konnte eine sogenannte Befreiungsaufgabe schreiben: Tetris =) Und zwar in FreePascal. Also mal ganz was Neues, auch für mich. Mein Zeitplan sah dann in etwa so aus:
- Freitag: FreePascal und sonstige Tools einrichten, bisschen mit FreePascal vertraut machen
- Samstag: Ein Framework für Sachen wie Gamestates und Timing auf die Beine stellen
- Sonntag: Tetris!
Klappte ganz gut, wenn man von diversen IDE Bugs absieht. FreePascal stürzt bei mir mittlerweile kommentarlos ab, sobald ich auch nur versuche irgendeine Datei zu öffnen … Aber ich hab dann wunderbar mit Lazarus weiterarbeiten können.
Allgemein war die Aufgabe schwieriger, als einem zunächst schien. So Sachen wie Blockrotation haben mich dann doch noch an den Rand des Wahnsinns getrieben, bis ich es einfach irgendwann aufgegeben habe, dafür einen allgemeingültigen Algorithmus zu suchen …
Die Anmeldezahlen zur Abnahme waren dann auch dementsprechend. Irgendwann Samstag waren es wohl noch um die 40, Sonntag Abend dann noch ca. 20, Montag (also heute) Morgen waren es noch 9 und bei der Abnahme waren wir dann zu viert …
Und so schaut meine Lösung aus:
Wer mag kann sich das Ganze auch runterladen, aber wirklich gut spielen kann man das nicht. Zumindestens nicht, wenn man unter “spielen” auch “Spaß haben” versteht.
- Windows: FreePaTris.exe
- Linux: FreePaTris
Wer Interesse am Quellcode hat, der ist unter folgender URL öffentlich einsehbar:
Update:
So, nun auch mit Linux Version. Die flackert auch nicht so nervig
Windows Mobile 6.5 ist da und keiner merkts so richtig. Nix mit Hype wie bei Windows 7 oder gar beim iPhone. Einfach “nur” eine neue halbe Version mehr. Zumal man anscheinend auch in Redmond von dem System noch nicht 100% überzeugt, und offen zugibt, dass da noch was besser gehen könnte. Aber irgendwie muss man da ja trotzdem Werbung für machen.
Und was läge da näher, als sich an Apple zu orientieren? Die reden ja schließlich wenns um das iPhone geht auch nicht immer nur vom Betriebssystem, sondern zeigt wie cool, toll und glänzend das Gerät daherkommt. Design is the key!
Also hat man Giorgio Armani verpflichtet, da etwas bahnbrechend stilvolles auf die Beine zu stellen. Das was dabei rauskommt, schaut so aus:
Ja … ein Smartphone … Im Armani Braun Bronze … Farblich passend zu den Armani Anzügen … [...] … wow … not!
Die tollsten Features findet man ja oft erst mit einiger Verspätung. Ich persönlich bin es seit dem ersten Teil von Black & White gewohnt, mit dem Mausrad zu zoomen. Dabei ist unerheblich ob ich mich “tiefer” in eine 3D Welt begeben möchte, einen Text vergrößern oder in die Untiefen eines Bildes hinabsteigen möchte.
Unter “normalen” grafischen Oberflächen wie Windows, koppelt man den Mausradzoom aufgrund von Scrollbars üblicherweise an die Strg Taste. Wer sich also in Paint.net ein Bild genauer ansehen möchte, drückt erst Steuerung und betätigt sich dann am Mausrad.
Und wer im Windows Explorer (zumindestens ab Vista) durch die Ansichten schalten möchte, kann das auch mit Strg + Mausrad tun. Wie praktisch! Ich klick mich so oder so nicht gerne durch Menüs, da kommt dieser “Shortcut” sehr gelegen.
Ich habe mich richtig entschieden! Es kommt nicht oft vor, dass ich so etwas behaupte ohne die Alternativen gründlich geprüft zu haben, aber in diesem Fall lehne ich mich mal so weit aus dem Fenster. Studieren an der FH Wedel macht mir richtig Spaß!
Das fängt natürlich mit der Tatsache an, dass auch die etwas “trockeneren” Themen (Mathe *hust*) sehr praxisbezogen und spannend aufbereitet werden. Bisher haben die Dozenten tatsächlich nicht immer nur davon geredet, sondern die Bezüge wirklich auch mal dargestellt. Da habe ich ja auch schon Anderes erleben dürfen …
Desweiteren hatte ich bisher nicht einen Dozenten, der mir irgendwie unmotiviert vorkam. Jeder Dozent sprang vorne enthusiastisch herum, hatte eine teilweise tagaktuelle Präsentation dabei (“Ich bin da gerade noch auf diesen tollen Link gestoßen, dass sollten sie sich mal ansehen!”) und wissen wirklich wovon sie reden (oder vermitteln zumindestens den Eindruck sehr gut).
Aber: Das Tempo ist hoch! Das ist natürlich nicht nur in Wedel so, sondern eher eine allgemeine “Nebenwirkung” eines Studiums, aber man merkt schon sehr deutlich, dass einigen Leuten informatische Grundlagen fehlen. Wer sich in eine Vorlesung “Unix & Internet” setzt und bisher nie eine Konsole gesehen hat, wird sich zumindestens sputen müssen
Und wer noch nie eine Zeile Code geschrieben (oder zumindestens gesehen hat), muss dann halt damit leben, dass in einigen Fächern nebenbei ein “bisschen” programmiert wird. Die Programmierung beschränkt sich natürlich nicht nur auf die Vorlesung “Programmiersprachen 1″!
Für mich naheliegenderweise kein Problem. Mein persönliches Waterloo würde ich eher in der Vorlesung “Analysis 1″ vermuten. Die Durchfallquote liegt da angeblich irgendwo zwischen 50 und 70 % …
Irgendwie kreisen meine Gedanken gerade oft um Cola … Diesmal allerdings um einen Automaten, zu dem ich im Laufe von mehreren Monaten ein besonderes Verhältnis entwickelt.
Dieser Automat hatte eine liebenswerte Eigenschaft: Er spuckte nur bei ca. jedem zweiten Mal tatsächlich das aus, wofür er bezahlt wurde. Die Quote hat dann mal jemand auf 51% (durch Versuch ermittelt) “festgesetzt” und entschieden: wir betreiben kein Bugfixing, sondern halbieren einfach den Preis für die enthaltenen Waren. Fertig ist der “Lotto Colaautomat”.
Bonus Story: Irgendwann hat mal ein externer nur den, auf den ersten Blick ja wirklich günstigen, Preis für eine Cola gesehen. Daraus ist dann bei ihm folgende Geschäftsidee entstanden:
- Automaten leerkaufen
- Inhalt 25 % teurer weiterverkaufen
- 25 % Gewinn
Es dauerte eine Weile, bis ihm auffiel, wie sich der Automat “wirklich” verhält. Den entstandenen Verlust kann sich ja jeder selber ausrechnen
Ich habe immer noch ein merkwürdiges Verhältnis zu Cola: Während mir die “normalen” Light Varianten (ja, auch Zero ist eine Light Variante) so garnicht schmecken, habe ich kein Problem mit den Light Varianten der diversen “Nachahmungen”. Ganz egal ob das jetzt Pepsi oder irgendwelche Discountermarken sind: Ich trink sie auch Light!
Was die originalen Flüssigkeiten angeht habe ich mich ja auch schonmal gewundert: Light geht garnicht, auch Koffeinfrei schmeckt nicht so reicht aber diese beiden “Ekelfaktoren” zusammen, also Light + Koffenfrei schmecken wiederrum. Was mich dann wieder irgendwie auf Mathe bringen würde, aber naja …
Bei all dem Rumprobieren der letzten Tage mit diversen Varianten, Nachahmern etc. ist mir aber irgendwie eine Sache fast entfallen: Wie schmeckte noch gleich die “echte” Cola … Schätze es wird mal wieder Zeit für eine zünftige Partie Descent
Der Gastwirt dort bietet eine exzellente Cola Flatrate (und reichert sie manchmal sogar noch mit der Kirschvariante an).
Für Leute mit Laptops, die sich in oft wechselnden Netzwerken mit jeweils eigenen Proxies herumtreiben ist die Proxy Verwaltung vom Firefox ja echt mal eine Katastrophe. Ich will mich nicht jedesmal durch 6 Menüs und Dialoge klicken, um einen Proxy an oder aus zu schalten. Wer dazu noch mehr als einen Proxy einsetzt hat dann ja eh schon verloren …
Abhilfe versprechen diverse Proxy Extensions. Und ich hab das “übliche” OpenSource Problem: Es gibt so viele Möglichkeiten, dass ich mich kaum entscheiden kann.
Momentan läuft hier FoxyProxy, das war so anscheinend die “Größte” Erweiterung. Aber die kann schon wieder zuviel … Ich muss nicht URLs nach regulären Ausdrücken durchsuchen und dann verschiedenen einem Proxy zuweisen oder andere Späße. Eigentlich will ich nur zwischen zwei Verschiedenen oder halt keinem Proxy wählen. Hat da einer der Leser hier vielleicht eine “passendere” Idee?
Irgendwie bin ich gerade wieder mit dem Lügengebäude das sich “Homöopathie” nennt in Berührung gekommen. Und eigentlich wollte ich was darüber schreiben … Bis mir dieses Video wieder eingefallen ist. Es gibt doch kaum ein schöneres Stilmittel als Satire.
Wer sich hie und da mal anschaut, was durch meine Boxen kommt wird festgestellt haben, dass Epica wieder hoch im Kurs steht. Nach ungefähr drei Monaten mit nix anderes als dem Last.fm Radio hab ich mir mal wieder eine CD gegönnt: Epica The Classical Conspiracy – Live in Miskolc,Hungary
Ich bin ja auch sonst immer gerne für Live Aufnahmen zu haben, aber was Epica da fabriziert hat ist wirklich genial. Sowohl wirklich gut interpretierte Stücke von anderen Künstlern als auch die Eigenkompositionen kommen Live mit Orchester sehr beindruckend rüber. Das hier ist mehr als “nur Live”.
Meine persönlichen Favoriten:
- Imperial March (Star Wars Soundtrack, John Williams)
- Presto (Vier Jahreszeiten, Vivaldi)
- Montagues and Capulets (Romeo und Julia, Sergei Prokofiev)
Das Cover ist, Epica gemäß, auch wieder richtig schön:
… hat mich wieder eingeholt! Und er hat eine wahrhaft fürchterliche Gestalt angenommen: Mathe *g*
Wow, nach circa 18 Monaten ohne Mathe stelle ich fest: Zwar fast alles verlernt, aber (zu?) langsam kommt wieder einiges hoch. Rechenfehler mache ich auch noch massig (Minuszeichen, meine besonderen Freunde) aber der Dozent ist ziemlich gut.
Witzig festzustellen ist, dass man fast auf den ersten Blick erkennt wer alles BWL studiert. Und tröstlich war es dann festzustellen, dass ich definitiv nicht der Dümmste in meiner Gruppe war. Hilft mir zwar auch nicht, aber immerhin.
Wieder eher eine Sommerlochgeschichte, aber diesmal mit weniger fassungslosem Kopfschütteln: BBC News titelt “Taube schneller als Breitbandinternet“!
Herrlich! Im Örtchen Durban (Südafrika) hat sich ein Callcenter Angestellter zu der flapsigen Bemerkung “Sogar über eine Brieftaube wäre der Datenaustausch schneller, als über unsere Internetverbindung” hinreißen lassen. Und einer seiner Vorgesetzten hat das dann wörtlich genommen.
Anscheinend muss man dort zu mehr oder weniger festen Zeitpunkten größere Datenmengen über eine Strecke von ca. 80 Kilometern befördern. Bisher ging das immer über eine Internetverbindung. Und diese musste sich nun einem Zweikampf gegen eine Brieftaube namens “Winston” messen.
Der Brieftaube wurde also ein USB Stick um den Hals gehangen und als sie dann aus dem Fenster war, wurde der Upload gestartet. Nach einer Stunde und 8 Minuten kam Winston an, es dauerte dann noch eine weitere Stunde die Daten einzuspielen. Als die Daten dann eingespielt waren, war der Upload bei 4% angekommen.
So kommt man zur tollen Überschrift “Pigeon faster then broadband”
… dann schafft man sich halt ein paar Neue! Und wenn gerade sowieso das Sommerloch vorherrscht und auch der Wahlkampf nicht so recht in Schwung kommen mag, kann man ja mal die wirklich wichtigen Themen auf den Tisch bringen: In Hamburger Schulen wird diskriminiert und sexistischen sowie rassistischen Vorurteilen Tür und Tor geöffnet. Ein Hammer!
Im Kern der Diskussion steht dieses infame Machwerk:
Mir fehlen ehrlich gesagt ein wenig die Worte um die in diesem Buch vorgefundenen Missstände zu dokumentieren. Daher werde ich nur einmal die kritischsten Stellen hier zeigen:
Infam nicht wahr? Aber zum Glück haben wir ja fähige Politiker die sich mit diesem brisanten Thema beschäftigen. Wer den Knackpunkt immer noch nicht verstanden haben sollte, kann sich vom SPIEGEL aufklären lassen (und sollte das auch dringend tun, das Video ist herrlich). Und falls kein Videoplayer am Start ist, kann man sich auch gut die Bilderstrecke bei der Bild anschauen.




















